Wettbewerbsrecht

Zu unseren Mandanten auf dem Gebiet des Wettbewerbsrechts zählen vor allem Betreiber von Online-Shops, Online-Plattformen sowie Medienunternehmen und Verlage. Wir beraten Mandanten unter anderem:

Bundesweit stehen wir Unternehmen sowohl

  • bei der Abwehr von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen zur Seite oder
  • sprechen aktiv Abmahnungen aus, um Wettbewerbsrechte durchzusetzen.

Da sich Gerichtsverfahren im Wettbewerbsrecht manchmal nicht vermeiden lassen, unterstützen wir unsere Mandanten mit unserer jahrelangen Prozesserfahrungen bei der Durchsetzung ihrer Rechte bei einstweiligen Verfügungen oder in wettbewerbsrechtlichen Klage-Verfahren.

Ob ein wettbewerbsrechtliches Klageverfahren Aussicht auf Erfolg hat, besprechen wir vorher ausführlich mit unseren Mandanten.

Senden Sie uns Ihre Anfrage und erhalten Sie eine rechtliche Ersteinschätzung - kostenfrei, schnell und unverbindlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anwalt-Wettbewerbsrecht-Rostock

Der Vermieter einer Ferienwohnung muss in seiner Werbung beim Preis auch die anfallenden Kosten für die Endreinigung einrechnen. Dies hat OLG Schleswig unter Hinweis auf die Vorschriften der Preisangabenverordnung entschieden. Dem Vermieter von Ferienwohnungen wurde mit der ergangenen einstweiligen Verfügung untersagt, mit Mietpreisen zu werben, in die nicht die Kosten für die Endreinigung des Feriendomizils eingerechnet sind (OLG Schleswig, Urteil vom 22.03.2013, Az: 6 U 27/12).

Rostock, 23.09.2014

Dawanda-AbmahnungWettbewerbsrechtliche Abmahnungen von Mitbewerbern auf Ebay und Amazon sind bekannt. Doch auch auf anderen Internetplattformen wie z. B. Dawanda nimmt die „Kontrolle“ und damit auch die Beanstandung von Wettbewerbsverstößen zu. Uns wurde eine Abmahnung der Frau Anna-Katharina Menkowic, ausgesprochen durch Rechtsanwalt Dirk Patra aus Dortmund, zur Prüfung vorgelegt. Darin wird beanstandet, dass auf dem Dawanda-Auftritt unserer Mandantschaft in mehrfacher Weise das Wettbewerbsrecht verletzt würde.

Anwalt-Wettbewerbsrecht-Rostock

Rostock, 18.09.2014

Eine Printwerbung für eine Kreuzfahrt ist wettbewerbswidrig, wenn darin nicht die Identität und die Anschrift des werbenden Unternehmens enthalten ist. Ein bloßer Verweis auf die eigene Internetseite, wo sich Angaben zum Unternehmen finden, genügt hierbei nicht. Das hat das OLG Rostock mit Urteil vom 27.03.2013 (Az.: 2 U 21/12) entschieden.

Rostock, 11.09.2014

Anwalt-Wettbewerbsrecht-RostockDer Inhalt des Impressums ist immer wieder Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten. Das LG Leipzig hat in seinem Urteil vom 12.06.2014 (Az: 05 O 848/13) nun klargestellt, dass bei sogenannten reglementierten Berufen, wie Immobilienmakler, die Nennung der Aufsichtsbehörde im Impressum Pflicht ist. Anderenfalls liegt ein abmahnfähiger Wettbewerbsverstoß vor.

 

Rostock, 28.05.2014

 

BGH, Urteil vom 28. Mai 2014 – VIII ZR 94/13

 

Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit der Frage beschäftigt, unter welchen Umständen ein Sachmangel "unerheblich" im Sinne des § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB* ist, so dass der Käufer vom Kaufvertrag nicht zurücktreten kann.

 Rostock, 10.04.2014

KG Berlin, Urteil vom 30.04.2013 (Az.: 5 U 35/12)

 Energiekennzeichnung Energie-Label

Nach der Energiekennzeichenverordnung (EnVKV) ist beim Angebot von neuen elektrischen Geräten grundsätzlich der Verbrauch von Energie und anderen Ressourcen anzugeben, während bei sog. Gebrauchtgeräten eine solche Kennzeichnungspflicht nicht besteht (§ 3 Abs. 2 EnVKV). Das KG Berlin hatte nun die Frage zu beantworten, ob ein einzelner Backofen, welcher ursprünglich in einer Musterküche eingebaut war, nun aber separat zum Verkauf angeboten wurde, ein "gebrauchtes Gerät" darstellt und daher der Energieverbrauch nicht gekennzeichnet werden muss.