Filesharing-Abmahnung Frommer Legal

Die Kanzlei Frommer Legal versendet ja bereits seit vielen Jahren regelmäßig Abmahnungen wegen unerlaubten Downloads von Filmen und TV-Serien. Aktuell wird vermehrt der Science-Fiction-Film DUNE abgemahnt. So haben uns in den letzten Monaten bereits zahlreiche Anfragen erreicht, in denen Privatpersonen vorgeworfen wurde, der Film DUNE sei über ihren Internetanschluss in Wege des Filesharings (P2P-Client) rechtswidrig genutzt worden.

Grund für die Beliebtheit des Film dürfte auch daran liegen, dass der Film bei der Osca-Verleihung 2022 insgesamt sechs Oscars gewonnen hat. DUNE war damit der erfolgreichste Film bei der diesjährigen Verleihung.

 

Urheberrechtsverletzung am Film DUNE

Filme sind urheberrechtlich geschützt und dürfen daher nicht ohne Erlaubnis kopiert oder im Internet ohne Lizenz heruntergeladen oder verbreitet werden. Dem Abgemahnten wird vorgeworfen, dass über seinen Internetanschluss der Film mit Hilfe eines sog. Filesharing-Programmes (P2P), wie zum Beispiel Bittorrent, eMule oder eDonkey 2000 unerlaubt genutzt worden ist. Die Rechtsverletzung eines Dienstleisters sei ermittelt und gerichtsfest dokumentiert.

Von den Gerichten wird kaum mehr in Frage gestellt, dass die Ermittlung der Rechtsverletzung zutreffend ist. Den Nachweisen der Kanzlei Frommer Legal in Filesharing-Klagen wird regelmäßig Glauben schenken. 

Wir kennen die Abmahnkanzlei Frommer Legal seit vielen Jahren, sowohl aus tausenden außergerichtlichen Abmahnungen, diversen Mahnverfahren als auch aus zahlreichen Klageverfahren.

 

Forderung von Frommer Legal 

 In der Abmahnung werden folgend Ansprüche geltend gemacht:

  1. die Zahlung eines Schadensersatzes von 700 €
  2. die Erstattung von Anwaltskkosten von 235,80 € sowie 
  3. die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung.

 

Die Forderung für einen Film beläuft sich also auf insgesamt: 980,60 €. Wir können nicht empfehlen, die beigefügte Unterlassungserklärung ungeprüft zu unterzeichnen. 

 

Wer haftet bei Filesharing-Abmahnungen?

Die Rechtsprechung hat sich seit 2015 zugunsten der Anschlussinhaber entwickelt. Selbst wenn die Rechtsverletzung unter Ihrem Anschluss erfolgt ist, bestehen hinreichende Chancen, die Abmahnung zurückzuweisen, zumindest aber die Forderung zu reduzieren.

Wenn Ihr Internetanschluss noch von weiteren Personen, wie Familienangehörigen, genutzt wurde, kommen grundsätzlich auch diese Personen als Täter in Betracht. Folglich entfällt die zunächst gegen Sie als Anschlussinhaber bestehende Tätervermutung.

Allein die Behauptung des Anschlussinhabers "Ich war´s nicht.", genügt den Gericht allerdings nicht. Vielmehr ist der Anschlussinhaber verpflichtet, der Gegenseite über die Umstände der Nutzung seines Internetanschlusses Auskunft zu erteilen und namentlich mitzuteilen, wer den Anschluss genutzt hat (sogenannte sekundäre Darlegungslast). Damit soll der Rechteinhaber in die Lage versetzt werden, den Täter gegebenenfalls zu ermitteln.

Dieser Darlegungs- und Mitteilungspflicht genügt der Anschlussinhaber dadurch,

„dass er dazu vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen Personen selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen. In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen verpflichtet.“ (BGH, Urt. v. 11.06.2015 - I ZR 75/14 Rn. 37 – Tauschbörse III).

Der Anschlussinhaber kann die Abmahnung auch dann zurückweisen, wenn er nachweisen kann, dass sein Netzwerk zum Tatzeitpunkt nicht hinreichend abgesichert war. Denn auch in dieser Konstellation kommen außer dem Anschlussinhaber selbst auch andere Personen in Betracht, die die abgemahnte Rechtsverletzung begangen haben könnten.

Entspricht der Anschlussinhaber seiner sekundären Darlegungslast, ist es wieder Sache des Abmahners, die für eine Haftung als Täter einer Urheberrechtsverletzung sprechenden Umstände darzulegen und nachzuweisen.

 

Kostenfreie Ersteinschätzung

Selbst wenn die Rechtsverletzung unter Ihrem Anschluss erfolgt ist, bestehen gute Chancen, die Abmahnung zurückzuweisen oder die Forderung zu reduzieren. Dies haben wir bereits für zahlreiche Mandanten erreichen können. 

Sie haben eine Abmahnung von Waldorf Frommer Rechtsanwälte erhalten und sind unsicher, wie Sie reagieren sollen? Wir unterstützen Sie dabei, den Rechtsstreit schnell, sicher und kostengünstig zu beenden.

 Senden Sie uns unverbindlich Ihre Abmahnung per E-Mail zu und erhalten Sie umgehend eine kostenlose Ersteinschätzung. 

Sie erreichen uns 

 

  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ihre Ansprechpartnerin ist Rechtsanwältin Marion Janke (MLE), Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Bild: Axel Bückert/ Fotolia.com 

Beispiele der von uns betreuten Marken

  • med tab
  • portray
  • iq view
  • houserasten
  • sommerlaune
  • die guten
  • empicon
  • moinapp
  • backboot
  • regionalnachrichten
  • medlexi
  • dekaform
  • rechtswal