Fotolia 67667011 XSPodcasts werden immer beliebter. Blogger und Dienstleister bieten mit diesem Format Wissen zum Hören an, um eine höhere Kundenbindung zu schaffen oder die Reichweite zu erhöhen. Damit der Podcast aber auch rechtlich sicher ist, beantworten wir nachfolgend die wichtigsten rechtlichen Fragen zum Thema Podcast, Urheberrecht und GEMA.

Urteil des OLG Celle vom 02.03.2011, Az: 14 U 140/10

Auch eine Architektenplanung ist durch das Urheberrecht geschützt. Das hat das OLG Celle mit Urteil vom 2. März 2011 entschieden (Az: 14 U 140/10). Ein Architekt wehrte sich gegen die unberechtigte Nutzung seiner Vorplanung durch den Auftraggeber und erhielt Recht.

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Die Wiedergabe von Hintergrundmusik in Zahnarztpraxen ist keine vergütungspflichtige öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechtsgesetzes. Dafür kann die GEMA also keine Gebühren verlangen. Das hat der Bundesgerichtshofs (BGH) am 18.06.2015 entschieden (Az.: I ZR 14/14.)

Die GEMA hat es trotz eindeutiger Rechtsprechung des EuGH für 51 € bis zum BGH  getrieben und verloren.

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Genießt die Kopie oder der Scan eines Produktbildes Urheberschutz? Und kann derjenige, der unberechtigt abgemahnt wurde, Schadensersatz verlangen?

Diese beiden Frage hatte das Landgericht München in seinem Urteil vom 27.07.2015 zu beantworten (Az: 7 O 20941/14). Anlass war die Klage eines eBay-Händlers, der einen Mitbewerber wegen der Verwendung des Bildes einer Produktverpackung abgemahnt hatte und nun die Abmahnkosten (EUR 612,80) einklagte.

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In unserer langjährigen Beratungspraxis tauchen zahlreiche Irrtümer über das Medienrecht immer wieder auf. Einige davon wollen wir hier vor- und vor allem richtig stellen.

VG WortBGH Urteil vom 21. April 2016 - I ZR 198/13 – Verlegeranteil

Der Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass die VG Wort nicht berechtigt ist, einen pauschalen Betrag in Höhe von grundsätzlich der Hälfte ihrer Einnahmen an Verlage auszuzahlen. Die Einnahmen der VG Wort aus der Kopiervergütung stehen originär den Urhebern, also den Autoren zu. Das bedeutet, dass die bisherige Ausschüttung von 50% der Verwertungseinnahmen an die Verlage unzulässig war.