Prominentenfotos Veranstaltung Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte über einen besonderen Fall der Zulässigkeit von Personenfotos auf öffentlichen Veranstaltungen zu entscheiden. Muss eine prominente Persönlichkeit, die an einem öffentlichen Reitturnier teilnimmt, die Veröffentlichung von Fotos alleine deshalb dulden, weil sie prominent ist und daher ein vermehrtes Interesse der Öffentlichkeit an einer Berichterstattung besteht (OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 22.02.2018, Az 16 U 87/17)?

Abmahnung fehlender Urhebervermerk RA SchlösserRechtsanwalt Sascha Schlösser versendet seit vielen Jahren Abmahnungen wegen fehlender oder falscher Urheberbenennung. Uns liegen zahlreiche Abmahnungen von Fotografen vor, die ihre Bilder in den Online-Foto-Datenbanken wie PIXELIO, FOTOLIA oder ABOUTPIXEL anbieten und über Rechtsanwalt Sascha Schlösser aus Erfurt gegen die fehlende Urheberangabe vorgehen.

Drohne PersönlichkeitsrechtDas AG Potsdam hat dem Eigentümer einer Flugdrohne mit Kamera verboten, das Grundstück seines Nachbarn zu überfliegen und dort Aufnahmen anzufertigen (Urteil vom 16. April 2016. Az.: 37 C, 454/13). Die Freiheit des Drohnenpiloten, seinem Hobby nachzugehen, endet, sobald er die Privatsphäre anderer verletzt.

Model Release

Ein Modelvertrag, auch Model Release genannt, sollte vor (!) jedem dem Foto-Shooting zwischen Fotografen und Model geschlossen werden. Anderenfalls kann der Fotograf die Fotos des Models nicht verwenden.

Doch was sollte ein solcher Vertrag regeln?

Recht am Bild öffentliche VeranstaltungDie Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung ist keine Einwilligung in die generelle Verwendung von Einzelbildern einer Person. Das hat das OLG Frankfurt am Main mit Urteil vom 21.04.2016 (Az: 16 U 251/15) entschieden.

schadensersatz veröffentlichung intimfotos7.000 Euro Schmerzensgeld muss ein junger Mann an seine Ex-Freundin zahlen, weil er ein Intimfoto von ihr ohne Zustimmung ins Internet gestellt hat. Das hat das OLG Hamm kürzlich entschieden (Urteil vom 20.02.2017, Az. 3 U 138/15). Auf dem streitauslösenden Foto waren die Klägerin und der Beklagte beim Oralverkehr zu sehen.

Während die Vorinstanz der Klägerin noch 20.000 Euro Schadensersatz zugesprochen hat, reduzierte das OLG Hamm den Betrag deutlich.