Foto-Abmahnung E A Junek GmbH Die Rechtsanwälte Hämmerling von Leitner-Scharfenberg aus Berlin versenden aktuell Foto-Abmahnungen für die E. & A. Junek GmbH aus Dortmund.

In dem uns vorliegenden Abmahnschreiben wird die unlizenzierte Nutzung eines Produktfotos in einem eBay-Angebot beanstandet. Die E. & A. Junek GmbH fordert die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Vergleichsbetrages in Höhe von EUR 650,00.

Bei der Verletzung von geistigem Eigentum, lässt sich der entstandene Schaden häufig nicht genau beziffern. Für den Urheber ist daher der Auskunftsanspruch besonders wichtig.

Recht am Bild - MitarbeiterfotosDas Foto einer Mitarbeiterin darf auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiter zu Illustrationszwecken auf der Homepage des Arbeitgebers verwendet werden. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln mit Urteil vom 10.07.2009 (Az. 7 Ta 126/09) entschieden und den Unterlassungs- und Schadensersatzanspruch der Klägerin abgewiesen. 

Fotorecht SchadensberechnungOLG Hamm, Urteil vom 17.11.2015, Az: 4 U 34/15

Leitsatz

Für die unberechtigte Nutzung eines Produktfotos ist ein Schadensersatz von 10,00 € pro Bild angemessen. Maßgeblich für die Schadensberechnung sind nicht die MFM, sondern die Beträge, die der Fotograf mit seinem Auftraggeber vereinbart hat.

fremde Fotos rechtssicher nutzenBilder sind ein muss für jede Webseite und jeden social Media Post. Zahlreiche Online-Bilddatenbanken, wie Pixelio, Fotolia, Aboutpixel und Co. bieten daher mittlerweile Fotos sehr preiswert und teilweise sogar kostenlos an.

Allerdings ist dabei Vorsicht geboten: Haben Sie die Lizenzbedingungen gelesen? Was bedeutet eigentlich "lizenzfrei"? Wie müssen die Urhebernennung und die Quellenangabe aussehen?Nachfolgend erfahren Sie, worauf bei der Verwendung fremder Fotos zu achten ist.

Rostock, 24.06.2015

Fotolia 52141589 XSÖffentlich zugängliche Profilfotos bei Facebook dürfen heruntergeladen und für eigene private Zwecke genutzt werden.

Aber, die fremden Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis weiterverbreitet werden. Das hat das Landesarbeitsgericht Köln mit Urteil vom 19.01.2015 entschieden (Az: 2 Sa 861/13).