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Die Rechtsanwälte Waldorf Frommer versenden Tauschbörsen-Abmahnungen wegen unerlaubter Nutzung des Films

The Hateful 8.

Dem Anschlussinhaber wird vorgworfen, über seinen Internetanschluss den Film unerlaubt zum Upload bereit gestellt, d.h. verbreitet zu haben. Mit der Abmahnung werden im Auftrag des Rechteinhabers Universum Film GmbH Ansprüche auf Unterlassung, Schadensersatz und Ersatz der Rechtsanwaltskosten in Höhe von insgesamt 915,00 Euro geltend gemacht.

Der Film The Hateful Eight ist ein US-amerikanischer Western von Regisseur Quentin Tarantino aus dem Jahr 2015.

Das Vorgehen der Kanzlei Waldorf Frommer ist uns bereits seit vielen Jahren bekannt, sowohl aus tausenden außergerichtlichen Abmahnungen, diversen Mahnverfahren sowie Klageverfahren. Wir können daher nicht empfehlen, die beigefügte Unterlassungserklärung  ungeändert zu unterzeichnen. Diese ist als Schuldeingeständnis formuliert und beinhaltet die Zahlungsverpflichtung für den Schadensersatz.

Forderung des Abmahners Universum Film GmbH

  • Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
  • Zahlung von insgesamt 815,00 €

Reduzierung der Abmahnforderung möglich?

Aufgrund unserer Erfahrung in der Beratung von Filesharing-Abmahnungen und der Vertretung in aktuellen Filesharing- Klagen können wir die forderungen der Gegenseite für unsere Mandanten regelmäßig reduzieren.

Haften Eltern für Tauschbörsen-Nutzung ihrer Kinder?

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht eine Vermutung dafür, dass der Anschlussinhaber für die Rechtsverletzung persönlich verantwortlich ist - entweder als Täter oder als sogenannter Störer.

Als Störer haftet derjenige, der in irgendeiner Weise an der Rechtsverletzung beteiligt war, beispielsweise, weil der das WLAN nicht hinreichend gesichert oder anderen Personen seinen Internetanschluss zur Verfügung gestellt hat. Ob diese Täter-Vermutung tatsächlich zutreffend ist, oder ob entkräftet werden kann, kommt immer auf den jeweiligen Einzelfall an. 

Aber selbst wenn die Rechtsverletzung unter ihrem Anschluss erfolgt ist, kann versucht werden, die Forderung zu reduzieren oder gar ganz zurück zu weisen. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes haften Eltern nicht für die Handlungen ihrer volljährigen Kinder, wenn sie vorher keine Anhaltspunkte dafür hatten, dass ihre Kinder Tauschbörsen nutzen.

Gleiches gilt für den Ehe- oder Lebenspartner. Sofern keine Anlass zur Vermutung besteht, dass der Partner Musik oder Filme aus Tauschbörsen nutzt, besteht nach der Rechtsprechung keine Pflicht das Internetverhalten des Partners zu prüfen oder diesen zu belehren. Der Umfang der Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten hängt vom Alter des Kindes ab.

Aber Vorsicht: Allein die Tatsache, dass das Kind noch minderjährig ist, lässt die Haftung nicht entfallen. Möglicherweise lässt mit dem Vortrag, die als Täter in Frage kommenden Kinder seinen minderjähring, die Täter- oder Störerhaftung der Eltern abwenden. Das heißt jedoch nicht, dass damit die Sachefür die Gegenseite beendet ist. Denn es fragt sich regelmäßig, ob nicht das Kind selbst haftet. 

Gleichwohl können wir in der Praxis für unsere Mandanten regelmäßig deutliche Reduzierungen der Forderungen erreichen.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Sie haben eine Tauschbörsen-Abmahnung von der Kanzlei Waldorf Frommer erhalten und sind unsicher, wie Sie weiter vorgehen sollten? Gern unterstützen wir Sie dabei, die Angelegenheit zügig, sicher und mit möglichst geringen Kosten beizulegen.

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Ihre Ansprechpartnerin: Rechtsanwältin Marion Janke (MLE), Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

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Abgemahnt? So reagieren Sie richtig

  1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!
  2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen. Also nicht voreilig unterschreiben oder zahlen.
  3. Unterschreiben Sie nicht ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

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