Abmahnung Waldorf FrommerDer Film INTERSTELLAR ist Gegenstand einer Tauschbörsen-Abmahnung, in der wir heute mit der Vertretung beauftragt worden sind. Versendet wurde Abmahnschreiben von der bekannten Münchener Rechtsanwaltskanzlei Waldorf Frommer. Darin wird dem Anschlussinhaber vorgeworfen, den Film INTERSTELLAR unerlaubt in einer Internet-Tauschbörse zum Upload bereit gestellt und damit die Urheberrechtsverletzung begangen zu haben.

Die Rechtsanwälte Waldorf Frommer sind uns bereits aus zahlreichen anderen Mandaten bekannt, sowohl nach außergerichtlichen Abmahnungen, nach Erhalt eines Mahnbescheides als auch im Rahmen von Filesharing-Klagen. Die Münchener Kanzlei vertritt mehrere große Firmen aus der Film- und Musikbranche, wie beispielsweise Warner Bros, Universum Film, Twentieth Century Fox oder Sony Music. Für all diese Firmen geht Waldorf Frommer wegen Urheberrechtsverletzungen durch die Nutzung von Filmen und Musik in Internet-Tauschbörsen (Filesharing) und auf Streaming-Plattformen vor.

Was fordert Waldorf Frommer? 

Interstellar ist ein US-amerikanisch-britischer Science-Fiction Film unter der Regie von Christoher Nolan, der Anfang November 2015 in die deutschen Kinos kam.

Die Kanzlei Waldorf Frommer macht für die Firma Warner Bros die sich aus dem Urheberrecht ergebenden Ansprüche geltend und fordert:

  1. die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
  2. die Zahlung eines Schadensersatzes und Abmahnkosten von insgesamt 915,00 Euro.

 

Wie ist die Haftung beim Filesharing?

Die Rechtsprechung hat sich seit 2015 zugunsten der Anschlussinhaber entwickelt. Selbst wenn die Rechtsverletzung unter Ihrem Anschluss erfolgt ist, bestehen sehr gute Chancen, die Abmahnung zurückzuweisen oder die Forderung zu reduzieren.

Wenn Ihr Internetanschluss noch von weiteren Personen, wie Familienangehörige, genutzt wurde, kommen grundsätzlich auch diese Personen als Täter. Folglich entfällt die zunächst gegen Sie als den Anschlussinhaber bestehende Tätervermutung.

Sie sind allerdings verpflichtet, der Gegenseite namentlich mitzuteilen, wer den Anschluss genutzt hat (sogenannte sekundäre Darlegungslast), so dass diese in der Lage ist den Täter gegebenenfalls zu ermitteln.

Allein die Behauptung des Anschlussinhabers "Ich war´s nicht." reicht den Gerichten nicht aus.

Diese Darlegungs- und Mitteilungspflicht genügt der Anschlussinhaber dadurch,

„dass er dazu vorträgt, ob andere Personen und gegebenenfalls welche anderen Personen selbständigen Zugang zu seinem Internetanschluss hatten und als Täter der Rechtsverletzung in Betracht kommen. In diesem Umfang ist der Anschlussinhaber im Rahmen des Zumutbaren zu Nachforschungen verpflichtet.“ (BGH, Urt. v. 11.06.2015 - I ZR 75/14 Rn. 37 – Tauschbörse III).

Der Anschlussinhaber kann die Abmahnung auch dann zurückweisen, wenn er nachweisen kann, dass sein Netzwerk zum Tatzeitpunkt nicht hinreichend abgesichert war. Denn auch in dieser Konstellation kommen außer dem Anschlussinhaber selbst auch andere Personen in Betracht, die die abgemahnte Rechtsverletzung begangen haben könnten.

Entspricht der Anschlussinhaber seiner sekundären Darlegungslast, ist es wieder Sache des Abmahners, die für eine Haftung als Täter einer Urheberrechtsverletzung sprechenden Umstände darzulegen und nachzuweisen.

Unsere Empfehlung bei Erhalt einer Abmahnung

1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!

2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen.

3. Unterschreiben Sie nich ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

4. Holen Sie sich anwaltliche Unterstützung.

Wir können daher nicht empfehlen, die beigefügte Unterlassungserklärung  ungeändert zu unterzeichnen. Diese ist als Schuldeingeständnis formuliert und beinhaltet die Zahlungsverpflichtung für den Schadensersatz..

Kostenfreie Ersteinschätzung

Selbst wenn die Rechtsverletzung unter Ihrem Anschluss erfolgt ist, bestehen gute Chancen, die Abmahnung zurückzuweisen oder die Forderung zu reduzieren. Das haben wir für zahlreiche Mandanten erreichen können.

Sie haben eine Abmahnung von Waldorf Frommer erhalten und sind unsicher, wie Sie regieren sollen? Wir beraten seit 2005 Filesharing-Abmhahnungen und unterstützen Sie gern dabei, den Rechtsstreit schnell, sicher und kostengünstig zu beenden.

Senden Sie uns unverbindlich Ihre Abmahnung per E-Mail oder Telefax zu und erhalten Sie umgehend eine kostenlose Ersteinschätzung. 

Sie erreichen uns 

  • per Telefon:0381 - 877 410 310
  • per Telefax: 0381 - 877 410 311
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Ihr Ansprechpartner ist Rechtsanwältin Marion Janke (MLE), Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Bild: ijacky/ Fotolia.com

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Abgemahnt? So reagieren Sie richtig

  1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!
  2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen. Also nicht voreilig unterschreiben oder zahlen.
  3. Unterschreiben Sie nicht ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

Kostenfreie Erstberatung

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