Rostock, 07.01.2014

 

Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der FDUDM2 GmbH versendet derzeit Mahnbescheide, mit denen eine Hauptforderung aus Filesharing-Abmahnungen in Höhe von 650 EUR zuzüglich Verfahrenskosten von 230 Euro geltend gemacht werden. Der Mahnbescheid wurde am 19.12.2013 erlassen und dem Mandanten kurz vor den Weihnachtsfeiertagen zugestellt. FDUDM2 ist uns bereits aufgrund ihrer Abmahnungen von Pornofilmen hinreichend bekannt.

 

Interessant ist, dass der Insolvenzverwalter der FDUDM2 von den Rechtsanwälten U+C (Urmann und Collegen) vertreten wird. Dies verwundert schon, denn man könnte annehmen, dass U+C hinreichend beschäftig ist mit den massenhaft versendeten Abmahnungen wegen des Betrachtens von Porno-Streams auf Redtube. Über die Streaming-Abmahnungen der Archive AG haben wir bereits berichtet.

FDUDM2 und DigiProtect

Die ehemalige FDUDM2 GmbH firmierte vormals als Digiprotect, welche über Jahre massenhaft Filesharing-Abmahnungen versendete. DigiProtect ist ein Rechtepool von mehr oder weniger erfolgreichen Musiktiteln und Pornofilmen. Sie wurde von Moses Pelham mitgegründet und von mehreren Kanzleien vertreten, wie z.B. Dennecke van Haxthausen, CGM Rechtsanwälte, Kanzlei Kornmeier & Partner sowie Kanzlei Schalast & Partner. Gerade noch rechtzeitig vor der Insolvenzanmeldung Anfang 2013 erfolgte die Umfirmierung von DigiProtect in FDUDM2. Geholfen hat die leicht zu merkende neue Firmenbezeichnung nicht, da auch die FDUDM2 kurze Zeit später ebenfalls Insolvenz anmelden musste.

Mahnbescheid erhalten - was ist zu tun?

Bei dem uns vorliegenden Fall handelt es sich um die Abmahnung eines Pornofilms aus dem Jahre 2010. Da der Mandant diese bisher jedoch zurückgewiesen hat, stellt sich die Frage der Verjährung der Ansprüche. Nach einem neueren Urteil des AG Münchens wäre auch dahingehend nachzuhaken, ob Pornofilme überhaupt urheberrechtlich schutzfähig sind. Schließlich dürfte interessant sein, ob der Abmahner die Rechtekette an dem Film hinreichend darlegen kann. Wir werden Sie informieren, was die Gegenseite nach dem eingelegten Widerspruch, vorträgt.

 

  1. Nehmen Sie den Mahnbescheid ernst!
  2. Beachten Sie die Fristen zur Einlegung von Rechtsmitteln.
  3. Lassen Sie sich von einem auf Urheberrecht spezialisierten Anwalt beraten.

 

Rufen Sie uns einfach an oder übersenden Sie uns unverbindlich Ihre Unterlagen. Wir unterbreiten Ihnen umgehend ein Beratungsangebot.

Sie erreichen uns unter: 0381 – 877 410 310 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Autorin und Ansprechpartnerin: Rechtsanwältin Marion Janke (MLE), Fachanwalt für Urheber- u. Medienrecht

 

Abgemahnt? So reagieren Sie richtig

  1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!
  2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen. Also nicht voreilig unterschreiben oder zahlen.
  3. Unterschreiben Sie nicht ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

Kostenfreie Erstberatung

Mit unserer langjährigen Erfahrung helfen wir Ihnen, unnötige Zahlungen und Klagen zu vermeiden. Senden Sie uns unverbindlich Ihre Abmahnung und erhalten Sie umgehend eine kostenfreie Ersteinschätzung:

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