Die Berliner Kanzlei Baumgarten Brandt Rechtsanwälte mahnt derzeit für die Filmproduktions- und Vertriebsfirma I-ON New Media GmbH angebliche Verletzungen von Urheber- und Leistungsrechten am Film "7 Days" ab. Gefordert werden neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auch Schadensersatz und Abmahnkosten. Abmahnungen durch die BaumgartenBrandt Rechtsanwälte liegen der Kanzlei Janke regelmäßig vor, denn die Kanzlei BaumgartenBrandt mahnt im Auftrag mehrerer Produktions- und Vertriebsfirmen der Filmbranche ab. Sie vertritt unter anderem auch die Europool Europäische Medienbeteiligungs-GmbH, die KSM GmbH, die MIG Film GmbH, die Zentropa Entertainments23 - Zentropa ApS und die Foresight Unlimited, LLC.

Grund der Abmahnung - unerlaubtes Filesharing

  • Unerlaubtes Herunterladen bzw. zum Upload bereitstellen des geschützen Films "7 Days" in Peer-to-Peer Netzwerken bzw. Internettauschbörsen.

 

Forderung des Abmahners

  • Abgabe einer 30 Jahre wirksamen strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung. Eine vorformulierte Unterlassungserklärung liegt bei. Diese Unterlassungserklärung ist als Schuldanerkenntnis formuliert. Ferner erkennt der Abgemahnte den Schadensersatzanspruch an - und zwar ganz gleich, ob er auch tatsächlich der Täter der Urheberrechtsverletzung ist oder nicht!
  • Schadensersatz und Abmahnkosten in Höhe von 850,00 Euro

 

Unsere Empfehlung

1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!

Sie sollten in jedem Falle reagieren. Denn bleibt die Abmahnung unbeantwortet, kann die Gegenseite die erhobenen Forderungen grundsätzlich einklagen.

2. Nicht die beigefügte Unterlassungserklärung unterzeichnen!

Im Falle der Amahnung der I-ON New Media durch die Baumgarten Brandt Rechtsanwälte kann die Kanzlei Janke, Kanzlei für Urheber- & Medienrecht, nicht empfehlen, die beigefügte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Diese ist zu weitgehend und muss so nicht unterschrieben werden. Es besteht keine rechtliche Pflicht, die vorformulierte Erklärung zu unterzeichnen.

3. Kein voreiliges Handeln!

Oft wird in den Abmahnungen eine sehr kurze Frist zur Abgabe der Unterlassungserklärung gesetzt. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Diese Frist kann verlängert werden (auch wenn es anders im Abmahnungsschreiben steht)! Unterzeichnen Sie keinesfalls ungeprüft die Unterlassungserklärung oder beigelegte Verlgeiche. Zahlen Sie nicht voreilig die geforderten Beträge. Diese sind oft überhöht.

4. Vorsicht bei der Kontaktaufnahme mit der Gegenseite! Keine Infos preisgeben!

Vermeiden Sie, bei einer Kontaktaufnahme mit den gegnerischen Rechtsanwälten die falschen Informationen preiszugeben. Ist die Tat erst gestanden, gibt es kein Zurück und für die Anwälte keinen Grund, ihre Forderungen eventuell zu reduzieren.

 

Ihr Ansprechpartnerin ist Rechtsanwältin Marion Janke (MLE), Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Abgemahnt? So reagieren Sie richtig

  1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!
  2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen. Also nicht voreilig unterschreiben oder zahlen.
  3. Unterschreiben Sie nicht ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

Kostenfreie Erstberatung

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