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Die Immolox UG mahnt über die Kanzlei Bleischwitz & Schierer die Angabe falscher Endpreise bei Ferienwohnungen ab. In den uns vorliegenden Abmahnungen wird dem Betroffenen vorgeworfen, einen Mietpreis als Endpreis genannt zu haben, in dem aber nicht die Endreinigungskosten enthalten waren.

Falsche Online Bewertungen 2Amazon kann dem Händler auf seiner Plattform verbieten, ihre Produkte mit "gekauften" Bewertungen zu bewerben, ohne dabei kenntlich zu machen, dass die Tester einen vermögenswerten Vorteil erhalten haben.

Das hat das OLG Frankfurt am 22.02.2019 entschieden und ist damit der Argumentation von Amazon gefolgt (OLG Frankfurt, Beschl. vom 22.02.2019, Az: 6 W 9/19).

 

Abmahnung IDO Widerrufsbelehrung eBayDie IDO-Abmahnungen nehmen kein Ende! Schon seit mehreren Jahren ist der Verein bei Online-Händlern wegen der massenhaft versendeten Abmahnschreiben an ebay-Händler bekannt.

Uns wurde nun erneut eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung des IDO Interessenverbands für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online-Unternehmer e.V. aus Leverkusen zur Prüfung vorgelegt. Darin moniert der IDO, dass unser Mandant in seinen eBAy-Angeboten eine veraltete Widerrufsbelehrung verwendet hat.

 

Werbung auf YouTube Wird ein Neuwagen mit einem Video auf YouTube beworben, so müssen in dem Video auch der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen angegeben werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 13.09.2018 entschieden (Az: I ZR 117/15 - YouTube-Werbekanal II).

E-Mail-Werbung-MarketingKann der Empfänger einer unzulässigen Werbe-E-Mail Schadensersatz vom Versender nach DSGVO verlangen?

Mit dieser Frage hatte sich das AG Diez in seinem Urteil vom 07.11.2018 (Az: 8 C 130/18) zu befassen.

Damit war das AG Dietz wohl das erste deutsches Gericht, welches sich mit der Frage beschäftigen durfte, wann eine betroffene Person, einen Anspruch auf Schadensersatz nach Art. 82 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geltend machen kann.

Händler - Schon gewerblich oder noch privatDie Einstufung eines Online-Verkäufers als Privat oder Gewerbetreibender kann nicht allein an der Zahl der angebotenen Artikel festgemacht werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 04. Oktober 2018 entschieden (Az: C-105/17).