Abmahnung fehlender Urhebervermerk RA SchlösserRechtsanwalt Sascha Schlösser versendet seit vielen jahren Abmahnungen wegen fehlender Urheberbenennung. Uns liegen zahlreiche Abmahnungen von Fotografen vor, die ihre Bilder in den Online-Foto-Datenbanken wie PIXELIO, FOTOLIA oder ABOUTPIXEL anbieten und über Rechtsanwalt Sascha Schlösser aus Erfurt gegen die fehlende Urheberangabe vorgehen.

Nun wurde uns mit Datum von Anfang März 2017 ein aktuelles Schreiben vorgelegt.

Fehlender Urhebervermerk kann teuer werden

Gegenstand der Abmahnung ist die Urheberrechtsverletzung an einem über den Foto-Anbieter Pixelio erworbenen Bildes.

Dem Mandanten wird vorgeworfen, dass er das Foto auf seiner Webseite genutzt hat, ohne dabei den Namen des Fotografen (bzw. dessen Pseudonym) und die Quelle korrekt angegeben zu haben. Dies sei jedoch sowohl nach dem Urheberrechtsgesetz als auch nach den Lizenzbedigungen von Pixelio vorgeschrieben. 

Der Mandant hatte zwar den Künstlernamen des Fotografen auf seiner Webseite genannt.  Allerdings war es nicht möglich, den Namen ohne weiters dem konkreten Foto zuzuordnen, weshalb die Angabe nicht korrekt war.

Was fordert RA Schlosser für den Fotografen?

In der mir aktuell vorliegenden Abmahnangelegenheit fordert RA Schlösser für ein Pixelio-Foto 800,00 Euro Schadensersatz und 571,00 Euro Abmahnkosten. 1.371,44 Euro nur weil versehentlich der Name des Fotografen korrekt angebracht war. Das ist viel Geld! 

Seit kurzem droht Rechtsanwalt Schlösser in seinen Abmahnschreiben mit noch höheren Forderungen, wenn der Name des abmahnenen Fotografen im Internet als "Abmahner" bezeichnet oder die jewielige Fotoagentur kontaktiert wird. Ob das alles rechtens ist, fragen sich einige unserer Mandanten.

Pflicht zur Urheberangabe nach § 13 UrhG

Es ist zutreffend, dass jeder Fotograf ein Recht darauf hat, bei jeder (!) Nutzung Verwendung seines Fotos als Urheber benannt zu werden. Das schreibt § 13 UrhG ausdrücklich vor. Die Nennung des Namens hat für den Fotografen einen Image- und Werbeeffekt.

Bei der Verwendung fremder Fotos ist daher stets darauf zu achten, dass ein korrekter Urhebervermerk an der richtigen Stelle angegebracht wird.Dabei muss sichergestellt werden, dass man den Urheber ohne Zweifel einem bestimmten Foto zuordnen kann. Wie oben schon erwähnt, ist daher die bloße Aufzählung der Fotografennamen im Impressum einer Webseite regelmäßig nicht ausreichend.

Wie Sie fremde Fotos rechtssicher verwenden und worauf rechtlich bei Bearbeitung fremder Fotos zu achten ist, haben wir in separaten Beitrag erläutert.

Auf eine Urheberangabe darf nur verzichtet werden, wenn dies ausdrücklich (am besten schriftlich) mit dem Fotografen vereinbart wurde oder eine Namensnennung bei der Art der Nutzung nicht üblich ist (aber Vorsicht mit dieser Auslegung!).

Wir wollen keinem Urheber sein Recht auf Namensnennung und damit verbundener Werbung in Abrede stellen. Wir wollen auch, dass Urheber angemessen vergütetet werden. Wenn jedoch ein Fotograf freiwillig seine Fotos für einen Preis von 20 Cent bis 1,30 Euro lizenziert, stellt sich die Frage, wie ein Schadensersatz von 600,00 oder 800,00 Euro gerchtfertigt ist, allein weil die Urheberkennzeichnung fehlt oder sich nicht dort befindet, wo der Künstler sie gerne hätte.

Abmahnung von RA Schlösser erhalten?

Wenn Sie auch eine Abmahnung von Rechtsanwalt Schlösser erhalten haben, unterstützen wir Sie gern dabei, die Angelegenheit schnell, sicher und möglichst kostengünstig beizulegen.

In den vergangen Jahren konnten wir für viele Mandanten die Reduzierung der Forderungen erreichen und ein Klageverfahren abwenden.

Rufen Sie mich einfach an oder senden Sie mir die Abmahnung unverbindlich per E-Mail. Sie erhalten umgehend eine kostenfreie Ersteinschätzung.

Sie erreichen uns

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  • per Telefon: 0381 - 877 410 310

Ihre Ansprechpartnerin: Rechtsanwältin Janke, MLE, Fachanwalt für Urheberrecht und Medienrecht.

Bild: Stephan Popov/ Fotolia.com

 

Abgemahnt? So reagieren Sie richtig

  1. Nehmen Sie die Abmahnung ernst!
  2. Lassen Sie sich nicht durch die kurzen Fristen unter Druck setzen. Also nicht voreilig unterschreiben oder zahlen.
  3. Unterschreiben Sie nicht ungeprüft die beigefügte Unterlassungserklärung.

Kostenfreie Erstberatung

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