schadensersatz veröffentlichung intimfotos7.000 Euro Schmerzensgeld muss ein junger Mann an seine Ex-Freundin zahlen, weil er ein Intimfoto von ihr ohne Zustimmung ins Internet gestellt hat. Das hat das OLG Hamm kürzlich entschieden (Urteil vom 20.02.2017, Az. 3 U 138/15). Auf dem streitauslösenden Foto waren die Klägerin und der Beklagte beim Oralverkehr zu sehen.

Während die Vorinstanz der Klägerin noch 20.000 Euro Schadensersatz zugesprochen hat, reduzierte das OLG Hamm den Betrag deutlich.

Sexting-Fotos

Das Amtsgericht Charlottenburg hat im Juli 2015 einen zum Tatzeitpunkt 13 Jahre alten Gymnasiasten zu einer Schmerzensgeld-Zahlung von 1.000 Euro verurteilt (Az: 239 C 225/14). Der Jugendliche hatte sogenannte Sexting-Fotos seiner damaligen Freundin über den Social-Media-Dienst WhatsApp verbreitet.

Urheberrecht Beweis FotoWie beweist der Fotograf seine Urheberschaft an seinem Foto? Wer gegen die unberechtigte Nutzung seines Fotos vorgehen will, muss beweisen, dass er das Foto selbst angefertigt, also Urheber ist. Denn die Rechte auf Unterlassung und Schadensersatz stehen nach Urheberrechtsgesetz grundsätzlich nur dem Urheber bzw. dem Rechteinhaber zu.

FotorechtDie Design Pics Inc. versendet aktuell über die Kanzlei Waldorf Frommer Abmahnungen wegen der unlizenzierten Nutzung von Fotos. Die Firma Design Pics bietet auf ihrer Webseite Royalty Free Stockfotos an.

Fotolia 48996996 XS copyrightErneut wurden wir beauftragt, einen gewerblichen Webseitenbetreiber nach Erhalt einer Foto-Abmahnung von der Firma Corbis GmbH zu vertreten. Die Corbis GmbH betreibt eine Online-Fotodatenbank und lizenziert darüber hochwertige (Stock-)Foto und Videos. Die Urheberrechtsverletzungen an ihrem Bildmaterial lässt sie schon seit vielen Jahren durch die Rechtsanwälte Waldorf Frommer abmahnen.

Fotorecht-PanoramafreiheitFür die Verwendung eines Pixelio-Fotos ohne Urhebernennung (Copyright-Vermerk) ist ein Schadensersatz von 100,00 € allemal angemessen. Das hat das KG in einem Beschluss vom 26.10.2015 klargestellt und die vom Fotografen geforderten 800,00 € als weit überhöht zurückgewiesen (Az. 24 U 111/15).

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