Identitätsdiebstahl in sozialen Netzwerken - Facebook, Twitter
Rostock: Nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung vom 18.08.2011 wurde der Finanzsenator von Rostock, Georg Scholze (CDU), Opfer eines Identitätsdiebstahls im sozialen Netzwerk Facebook.
Hierbei handelt es sich um keinen Einzelfall. Soziale Netzwerke (Social Networks) im Internet - wie Facebook und Twitter - sind beliebt. Nutzer können sich auf den Network-Seiten anmelden, ein Profil erstellen und dann schnell und unkompliziert miteinander in Verbindung treten, Kontakte aufbauen (= sogenannte Freunde sammeln).
Namens- und Identitätsdiebstahl in sozialen Netzwerken
Namens- und Identitätsdiebstähle sind dabei häufiger zu verzeichnen. In diesen Fällen wird ein Nutzerkonto ohne die Erlaubnis des Namensträgers von einer anderen Person eingerichtet. Dabei werden persönliche Daten (z.B. Geburtsdatum, Arbeitsstelle) des Namensträgers in das Profil eingestellt, aber auch Fotos des Namensträgers hochgeladen.
Der Namensträger selbst wird hierüber nicht informiert, sondern erfährt oft nur zufällig von dem Identitätsklau. Auch für die Kontakte ist nicht ohne weiteres zu erkennen, ob es sich um eine gefälschte Seite handelt.
Persönlichkeitsrechtsverletzung, Schadensersatz
Die Betroffenen müssen den Identitäts- und Namensdiebstahl nicht hinnehmen. Es liegt eine Persönlichkeitsrechtsverletzung vor, gegen die sich rechtlich gewehrt werden kann. Insbesondere kann auch Schadensersatz verlangt werden.
Ihre Ansprechpartner: Rechtsanwältin Dr. Stenzel und Rechtsanwältin Janke, MLE, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht.
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